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Vegetationszonen: Die Zone der subtropischen Feucht- und Lorbeerwälder


Vegetationszone, Suptropen, Feuchtwälder, Lorbeerwälder, Regenwald, Niederschlag, Passat


Verbreitung

Die Verbreitung der Vegetationszone der subtropischen Feucht- und Lorbeerwälder ist sehr fragmentarisch. Die einzelnen Vorkommen verteilen sich auf die Ostseiten der Kontinente in den warmgemäßigten immerfeuchten Subtropen, wo die Regenfälle das gesamte Jahr über andauern und der Sommer sehr heiß ist. Die Gebiete liegen im Südosten der USA (von North Carolina bis Texas), an der Ostküste Südamerikas (von Süd-Brasilien über Uruguay bis Argentinien), im östlichen Südafrika, an der Südostküste Australiens und weiter nördlich in Ostasien (China, Südkorea und Japan).


Klima

Die Niederschläge fallen über das Jahr verteilt, mit Maxima in den Sommermonaten. Die winterlichen Niederschläge können in den küstenferneren Gebieten so weit abfallen, dass das Pflanzenwachstum mehr oder weniger stark eingeschränkt wird.
Mindestens vier Sommermonate haben Mitteltemperaturen über 18 °C. Im kältesten Wintermonat bleiben die Mitteltemperaturen gewöhnlich über 5 °C. Leichte Fröste treten allerdings regelmäßig auf. Die seltenen Fröste bis etwa -10 °C stellen ein erhebliches Risiko für manche Dauerkulturen, wie z. B. Zitrusplantagen, dar.
Ein weiteres Handicap bilden Hurrikans bzw. Taifune, die mit hohen Windgeschwindigkeiten und Starkregen in Küstennähe nicht selten beträchtliche Bodenabträge, Überschwemmungen und Sturmschäden bewirken.


Vegetation

In den mittleren Breiten führen die dort vorherrschenden Westwinde feuchte Luftmassen an die Westküsten der Kontinente, was dort starke Regenfälle zur Folge hat. Auf ähnliche Weise sorgt der Passat an den subtropischen Ostküsten für Regen. Das Zusammenwirken der hohen Niederschlagsmengen und der vergleichsweise milden Temperaturen förderte das Entstehen dichter Wälder, in denen immergrüne Arten, sowohl Laub- als auch Nadelbäume, dominieren. Die natürliche Vegetation besteht in den regenreichsten Gebieten aus üppigen, mehrschichtigen Regenwäldern, sonst aus halbimmergrünen Feuchtwäldern oder Lorbeerwäldern, seltener auch aus Hochgrasfluren.
Die häufigsten Pflanzenarten sind Lorbeer, Bambus, Baumfarne, Palmen, regional Koniferen und Gräser.


Quelle: Geographie Infothek
Autor: Susanne Heise
Verlag: Klett
Ort: Leipzig
Quellendatum: 2003
Seite: www.klett.de
Bearbeitungsdatum: 26.01.2006
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