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Infoblatt Bremen in Zahlen


Tabellarische Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen Bremens



Bundesland im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland. Es liegt in der Norddeutschen Tiefebene, und besteht aus der Hauptstadt Bremen und der ca. 60 Kilometer entfernten Hafenstadt Bremerhaven. Die Stadt Bremen wird vom Bundesland Niedersachsen umschlossen, Bremerhaven grenzt im Westen an die Nordsee.

Interaktive Satellitenkarte von Bremen und Bremerhaven (Google)


Geschichte

782 n.Chr.: Erste Erwähnung.
seit 787 Bischofssitz.
965: Verleihung der Marktrechte durch Kaiser Otto I.
im 11. Jh. geistlicher Mittelpunkt des nordischen Raums.
Handelsverbindungen nach England, Finnland, Island, Grönland.
1358: Beitritt zur Hanse.
1646: Anerkennung als Reichsstadt (Linzer Diplom).
1806: Auflösung des Deutschen Reichs, Bremen wird als Freie Hansestadt souveräner Freistaat.
1827: Wegen Versandung der Unterweser Gründung von Bremerhaven auf ehem. hannoverschem Gebiet.
1849: Erste demokratische Verfassung.
1866: Beitritt zum Norddeutschen Bund.
1871: Beitritt zum Deutschen Reich.
1888: Anschluss an das deutsche Zollgebiet; Freihafen.
1933: Verlust der Unabhängigkeit.
Im 2. Weltkrieg schwere Zerstörungen.
1946: Wiederherstellung der Selbstverwaltung in der Amerikanischen Besatzungszone.
1950: Bremen wird Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.


Politik

Seit 1945 sind alle Senatspräsidenten und Bürgermeister Bremens Mitglieder der SPD.
1945 - 1965: Wilhelm Kaisen
1967 - 1985: Hans Koschnick
1985 - 1995: Klaus Wedemeier
Bürgerschaftswahlen Juni 1999: SPD 42,6 %, CDU 37,1 %, Grüne 8,9 %, FDP 2,5 %
Bürgerschaftswahlen Mai 2003: SPD 42,3 %, CDU 29,8 %, Grüne 12,8 %, PRO 4,4 %, FDP 4,2 %
1995: Henning Scherf wird amtierender Bürgermeister und Senatspräsident
November 2005: Nach dem Rücktritt von Henning Scherf wird Jens Böhrnsen neuer Bürgermeister.
Bürgerschaftswahlen 13. Mai 2007: SPD 36,8 %, CDU 25,7 %, Grüne 16,4 %, Linke 8,4 %, FDP 6,0 %
Koalition aus SPD und Grünen löst die große Koalition ab, Bürgermeister ist weiterhin Jens Böhrnsen.
Bürgerschaftswahlen 22. Mai 2011: SPD 38,6 %, Grüne 22,5 %, CDU 20,3 %, Linke 5,6 %, FDP 2,4 %, BIW 3,7 %
Fortführung der Koalition aus SPD und Grünen unter Bürgermeister Jens Böhrnsen.


Bevölkerung

Bevölkerung: 661.301 EW
Bevölkerungsdichte: 1.634 EW je km²
Jährlicher Wanderungssaldo: + 2.708
Ausländische Bevölkerung: 81.743 EW
Schüler: 96.089
Auszubildende: 15.647
Studierende: 32.965


Wirtschaft

Nach Hamburg zweitgrößter deutscher Seehafen.
Nahrungs- und Genussmittelherstellung.
Automobil-, Elektronik-, Stahl-, Werften-, Luft- und Raumfahrtindustrie.
Bremen und Bremerhaven bedeutende Fischerei- und Kreuzfahrthäfen.
Deutsche und italienische Automobile im Export, Import fast aller japanischen Fahrzeuge über Bremerhaven. Umschlag von jährlich über 700.000 Fahrzeugen.

Landwirtschaftlich genutzte Fläche (mit Berlin und Hamburg): 12.045 ha
Beschäftigte in Land- und Forstwirtschaft, Fischerei: 800
Beschäftigte im produzierenden Gewerbe: 78.200
Beschäftigte in Handel, Gastgewerbe und Verkehr: 123.200
Beschäftigte in sonstigen Dienstleistungsbetrieben: 206.500
Arbeitslosenquote: 11,2 %
Bruttoinlandsprodukt: 28,03 Mrd. EUR
Einnahmen der öffentlichen Haushalte: 4.486 Mio. EUR
davon Steuereinnahmen: 3.301 Mio. EUR
Ausgaben der öffentlichen Haushalte: 5.359 Mio. EUR
Straßen des überörtlichen Verkehrs: 116 km
Bestand an Kraftfahrzeugen: 311.045


Administrative Gliederung

Landeshauptstadt: Bremen
Landesfläche: 41.937 ha
2 kreisfreie Städte
Flächengrößte kreisfreie Stadt: Bremen mit 325,55 km²

Die 2 Großstädte
Einwohner

Bremen
548.319
Bremerhaven
112.982




Physische Geographie

Bremen ist das kleinste deutsche Bundesland. Das Stadtgebiet Bremens erstreckt sich beiderseits der unteren Weser, der Siedlungsschwerpunkt befindet sich am Ostufer. Bremerhaven liegt an der Mündung der Geeste in die Weser.

Länge der Weser (in bremischen Gebiet)
km

Stadt Bremen
41,7
Stadt Bremerhaven
11,0
insgesamt
52,7




Quelle: Geographie Infothek
Autor: Lars Pennig, Kristian Uhlenbrock, Wiebke Hebold
Verlag: Klett
Ort: Leipzig
Quellendatum: 2012
Seite: www.klett.de
Bearbeitungsdatum: 23.08.2012
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